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aventron verstärkt seine Position in der Wasserkraft in Europa

aventron bestätigt seine Wachstumsambitionen im Bereich der Wasserkraft und verkauft seine Minderheitsbeteiligung an dem französischen KMU und Familienunternehmen UNITe

Die Wasserkraft ist eine von drei erneuerbaren Ressourcen der aventron AG zur Stromgewinnung in Europa und der Ursprung des Unternehmens. Die Firma setzt ihre Entwicklungsinitiative zum weiteren Ausbau der Wasserkraft im Rahmen ihrer Diversifikationsstrategie konsequent fort. Ende 2017 verfügte das zwischen Norwegen, Frankreich, der Schweiz und Italien aufgeteilte Portfolio an Wasserkraftwerken über eine Gesamtleistung von 32 Anlagen mit 74 MW. Bis Ende 2018 steigerte aventron die kumulierte Leistung des Wasserkraftportfolios bereits auf 105 MW mit  39 Anlagen, einschliesslich Anlagen im Bau bzw. kurz vor der Bauphase. So wurde Ende 2018 in Italien am Fluss Parma ein neues 1,4-MW-Kraftwerk in Betrieb genommen. In Norwegen befinden sich eine Reihe genehmigter Bauprojekte in der Umsetzung, darunter das 9,3-MW-Projekt Kjerringnes, das bis dato grösste Wasserkraftprojekt der Gruppe. In der Schweiz wurden Ende 2018 Verträge über die Beteiligung der aventron am zukünftigen Kraftwerk Palanggenbach (2,8 MW) im Kanton Uri unterzeichnet. Bis Ende 2020 soll die aventron-Gruppe ihr Wasserkraft-Portfolio in den genannten Ländern voraussichtlich auf rund 120 MW ausbauen. Damit werden die Ressourcen Wasser, Wind und Sonne ausgewogener im Portfolio vertreten sein.

In Frankreich hat die aventron-Gruppe ihre Minderheitsbeteiligung am auf erneuerbare Energien spezialisierten französischen Familienunternehmen UNITe verkauft, um sich noch stärker auf die direkte Verwaltung von Kraftwerksanlagen im Mehrheitsbesitz zu konzentrieren. Zu diesem Zweck wurde in Frankreich ein auf die Erzeugung von Wasserkraft spezialisiertes Betriebsteam eingerichtet, das den Betrieb der Bestandsflotte intern steuert und die Entwicklung und Akquisition weiterer Kleinwasserkraftwerke unterstützt. Ziel ist es, die Leistung des Portfolios zu optimieren und gleichzeitig die internen Fähigkeiten zu stärken.

aventron unterzeichnet Generalunternehmerverträge für förderunabhängige Solarparks in Spanien mit 100 MW Gesamtleistung

Schlüsselfertige Errichtung von zwei Freiflächenanlagen mit jeweils 50 MW soll bereits im ersten Halbjahr 2019 beginnen.

aventron hat Anfang Dezember Generalunternehmerverträge für die schlüsselfertige Errichtung von zwei Photovoltaik-Kraftwerken in Spanien mit einer Leistung von jeweils 50 MW unterzeichnet. Vertragspartner ist die Solarpack Corporacion Tecnologica SA, ein unabhängiger international tätiger Solarstromproduzent mit Sitz in Spanien, der sich der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Solarkraftwerken widmet. Beide Projekte haben die erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfungen bereits bestanden, die finalen Baugenehmigungen werden Anfang 2019 erwartet. Der Entwicklungspartner ist die spanische Synergia Energy Solutions SL.

Die zwei Freiflächenanlagen in den Gegenden Toledo und Murcia gehören zu den ersten grossen Solarprojekten in Europa, die ohne Subventionen oder sonstige direkte staatliche Förderinstrumente realisiert und betrieben werden. Jeder einzelne Park wird eine Fläche von etwa 90 Hektar umfassen und voraussichtlich ca. 95 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Die insgesamt erzeugte Energiemenge entspricht somit dem Jahresbedarf von einer Stadt mit rund 55.000 Einwohnern.

aventron befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen zu den Stromabnahmeverträgen für die in den Projekten erzeugte Energie und strukturiert auf dieser Basis die erforderliche Fremdfinanzierung. Financial Close und Baugbeginn wird im zweiten Quartal 2019 erwartet.

Die zwei Solarparkprojekte Bargas und Algibicos sind ein Meilenstein in der Umsetzung der aventron Wachstumsstrategie. Das Segment der solaren Produktion wird substantiell gestärkt. aventron strebt als nächsten Schritt eine installierte Leistung von 600 MW in ihren Kernbereichen Wind, Wasser und Sonne bis Ende 2020 an.