Strategie

aventron ist ein etablierter Schweizer Grünstromproduzent und betreibt Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke in sechs europäischen Ländern. Das Unternehmen plant mittelfristig ein diversifiziertes und ausgewogenes Portfolio an erneuerbaren Energien mit einer installierten Gesamtleistung von 1000 Megawatt aufzubauen und somit ein führender Betreiber von dezentralen Kraftwerken in der Schweiz und Europa zu werden.

Damit die Risiken in den einzelnen Märkten, bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen und über die Verfügbarkeiten der Erzeugungsarten möglichst minim bleiben, ist die Diversifikation ein Schlüsselelement der Investitionsstrategie.  Die Stromproduktion aus Wasser- und Sonnenkraft soll in der Zukunft rund 20 – 30 Prozent des Umsatzes ausmachen, die Energieproduktion aus onshore-Windkraft rund 50 Prozent. aventron  konzentriert sich auf die Märkte Schweiz, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Norwegen. Erklärtes Ziel ist es, in keinem dieser Länder mehr als 40 Prozent des Umsatzes zu generieren und dennoch überall die notwendige kritische Größe zu erreichen.

Teil der Risikodiversifikation von aventron ist es, pro Jahr Eigenkapitalanteile von 25 Millionen Euro bis 30 Millionen Euro über die drei Erzeugungsarten zu investieren. Der Eigenkapitalanteil liegt je nach Projekt zwischen 20 und 30 Prozent. Investiert wird in Anlagen mit ausgereifter Technologie, die bereits in Betrieb sind oder bei Baustart mit einer vollständigen Genehmigung ausgestattet sind. Die Veräußerung von Kraftwerken ist nicht Teil des Geschäftsmodells. In Ergänzung zu weiteren Akquisitionen wird die aventron sämtliche Synergiemöglichkeiten beim Anlagenbetrieb ausschöpfen, um die betriebliche Exzellenz weiter zu erhöhen. Mit dem steigenden Ausbau eines diversifizierten Portfolios werden Umsatz und Profitabilität erhöht. aventron strebt auf Basis ihres seit der Gründung profitablen Geschäftes an, die Dividendenrendite mittel- bis langfristig auf drei bis über fünf Prozent zu steigern.