Archiv der Kategorie: Nachrichten

aventron startet Bauphase für 50 MW Solarprojekt in Spanien

aventron hat Finanzierungsverträge für das 50 MW Solarkraftwerk Bargas unterzeichnet und startet die Bauphase des 95 Hektar grossen Projekts bei Toledo, Spanien. Das Bargas-Projekt ist eines der ersten seiner Art, bei dem Strom aus erneuerbarer Energie gänzlich ohne Förderung (Subvention/Einspeisevergütung) produziert und ins Netz eingespeist wird.

Die Fremdfinanzierung für die Realisierung des 50 MW Bargas Projektes wurde mit der Banco Sabadell geschlossen. Es handelt sich um eine freistehende Photovoltaik Anlage mit einachsiger Nachführung der Module. Damit wird erreicht, dass die PV-Module immer im optimalen Winkel zur Sonne stehen und der Energieertrag erhöht wird. Mit dem Bau der Anlage ist der Generalunternehmer Solarpack Corporacion Tecnologica S.A. beauftragt, welcher nun die rund neunmonatige Bauzeit in Angriff nimmt. Mit der Inbetriebnahme wird das Solarkraftwerk Bargas jährlich 95 GWh sauberen Strom subventionsfrei in das Netz liefern.

Dies ist ein wichtiger Meilenstein für aventron. Einerseits wird die installierte Leistung der Gruppe deutlich über 500 MW steigen und der Anteil der Solarenergie im Portfolio gestärkt. Diese ist sehr komplementär zu dem bestehenden Wind- und Wasserkraftportfolio und stärkt die Diversifikation der Produktion insgesamt. Anderseits beweist aventron mit diesem Projekt, dass grosse Solarkraftwerke bereits heute subventionsfrei und frei von Einspeisevergütungen wettbewerbsfähig betrieben werden können. Dr. César Alcazar Santos, Leiter von aventron España SL: «Als engagierter Akteur im europäischen  Energiesektor gestalten wir die Zukunft mit und leisten einen wesentlichen Beitrag für erneuerbare Stromproduktion. Nach 3 Jahren intensiver Arbeit und enger Zusammenarbeit mit unserem lokalen Entwicklungspartner sind wir stolz darauf, das 50 MW Solarprojekt Bargas nun in die Bauphase nehmen zu können».

Das Bargas-Projekt ist eines der ersten seiner Art und wegweisend für den weiteren Verlauf der europäischen Energiewende.

aventron realisiert 6.5 MW Aufdach-Solaranlage in der Schweiz

Auf dem Dach der ALDI SUISSE-Zweigniederlassung in Perlen (LU) entsteht in diesem Herbst eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 6.5 MW, die zweitgrösste der Schweiz.

Mit einer Fläche von 45’000 m2 – das entspricht rund sechs Fussballfeldern – und einer installierten Leistung von 6’460 Kilowatt Peak ist die Solaranlage über 1000-mal so gross wie eine durchschnittliche Solaranlage auf einem Einfamilienhaus und zählt somit zu den Grössten ihrer Art in der Schweiz. ALDI SUISSE stellt die Infrastruktur dafür bereit und ermöglicht damit die künftige Nutzung des überaus grossen Daches zur Stromproduktion. Die Anlage wird künftig nachhaltig produzierten Strom für 2000 Haushalte bereitstellen.

Der produzierte Strom wird zu rund einem Viertel vor Ort verbraucht. Die restlichen Dreiviertel werden über einen langjährigen Stromabnahmevertrag mit der Primeo Energie AG vermarktet. Die Absicherung des Stromverkaufs über einen langfristigen Stromabnahmevertrag ist im Bereich der Solarenergie innovativ und wegweisend für die Zukunft jenseits von fixen Einspeisevergütungen.

Dies ist ein wichtiger Meilenstein für aventron. Mit der Umsetzung des Projektes festigt aventron ihre Position als führender Betreiber von Solaranlagen in der Schweiz. Die Solarenergie ist sehr komplementär zu dem bestehenden Wind- und Wasserkraftportfolio der aventron und stärkt die Diversifikation der Produktion insgesamt.

aventron steigert Gewinn und schlägt höhere Dividende vor

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2018 mit einer Umsatzsteigerung um 19 Prozent konnte der Gewinn pro Aktie auf 0.27 Franken pro Aktie erhöht werden. Das Portfolio erreicht 476 MW.   

Der Nettoerlös der aventron stieg im Geschäftsjahr 2018 um 19 Prozent auf 91,8 (Vorjahr 77,1) Mio. Franken. Zu diesem Wachstum haben die Sacheinlagen, welche mit der Kapitalerhöhung 2018 eingebracht wurden, und insbesondere die neuen akquirierten Anlagen im Windbereich Deutschland und im Wasserkraftbereich Norwegen beigetragen. Den EBIT konnte aventron um 18 Prozent auf 28,2 Mio. (23,9 Mio.) Franken steigern. Portfoliovergrösserung, betriebliche Verbesserung und Währungseffekte aus dem verbessertem Euro-Kurs führten zu einem Gewinn von 10,2 (8,3) Mio. Franken. Der Gewinn pro Aktie stieg im Geschäftsjahr 2018 um 8,2 Prozent auf 0.27 Franken pro Aktie. Dies trotz der Verwässerung durch die neu ausgegebenen Aktien aus der Kapitalerhöhung 2018. Damit unterstreicht aventron einmal mehr die Ertragskraft seines auf erneuerbaren Energien basierenden Geschäftsmodells.

Die Bilanzsumme stieg innerhalb des Berichtszeitraums auf 748,9 (686,9) Mio. Franken. Per Ende 2018 verfügte die aventron-Gruppe über flüssige Mittel in der Höhe von 66,8 (39,4) Mio. Franken.

Das Portfolio umfasste Ende 2018 eine konsolidierte installierte Gesamtleistung von 476 (386) Megawatt. Das Segment Windkraft lieferte 55,4 Prozent des Nettoerlöses. 30,5 Prozent  stammten vom Segment Photovoltaik und 14,1 % vom Segment Wasserkraft.

Um 8,7 Prozent höhere Dividende beantragt

Das gute Ergebnis erlaubt es aventron, die Aktionäre mit am Erfolg zu beteiligen. Deshalb schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vor, die Dividende von bisher 0.23 Franken um 8,7 Prozent auf neu 0.25 Franken je Aktie zu erhöhen. Die Generalversammlung der aventron AG findet am 11. April 2019 statt.

Neue Zusammensetzung des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat der aventron AG entwickelt sich weiter. Mit der Konsolidierung der aventron in die EBM Gruppe, werden die Vertretungen im VR aventron entlang der Führungsstrukturen der Kontrollmehrheit angepasst. Nicht mehr zur Wahl stehen, Cédric Christmann (Verwaltungsratspräsident), George Coelho und Werner Ulmer. Neu werden Conrad Ammann, Daniel von Moltke und Nicolas Wyss der Generalversammlung zur Wahl vorgeschlagen. Als Verwaltungsratspräsident wird Conrad Ammann und als Präsident des Audit und Entschädigungs- Komitee Beat Huber vorgeschlagen, das unter Vorbehalt ihrer Wahl in den Verwaltungsrat.

Erwarteter Umsatz 2019 erstmals bei über 100 Millionen Franken

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Geschäftsleitung bei durchschnittlichen Wetterbedingungen und stabilem Euro-Kurs ein Umsatzplus von rund 11 Prozent auf rund 102 Millionen Franken mit einer konstant hohen EBIT-Marge von über 30 Prozent. Mit Blick auf die bestehende, solide Projektpipeline für die nächsten 18 Monate geht das Unternehmen davon aus, sein Ziel eines erneuerbare Energien Portfolios von 600 Megawatt bis Ende 2020 zu erreichen. Dabei wird das Portfolio wie bisher ausgewogen zwischen Wind-, Sonnen- und Wasserkraft in den Ländern Schweiz, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Norwegen wachsen.

aventron steigert Produktionsportfolio signifikant und erwirtschaftet rund CHF 92 Mio. in Nettoerlösen

aventron hat den Nettoerlös im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 mit einer Steigerung um 19 Prozent auf 91.8 Mio. CHF erneut deutlich erhöht. Hierzu trug neben der Erholung der Marktpreise vor allem der weitere Ausbau des Energieerzeugungsportfolios bei.  

aventron hat das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2018 durch Wachstum, stabilem Eurokurs und deutlicher Erholung der Strommarktpreise wiederum signifikant gesteigert. Die guten Erträge aus den Kraftwerken in sechs europäischen Ländern führten nach nicht revidierten Berechnungen zu einem Nettoerlös von rund 91.8 Mio. CHF (Vorjahr: 77.1 Mio. CHF), ein Plus von 19 Prozent. Den EBIT steigerte aventron um 18 Prozent auf 28.2 Mio. CHF (23.9 Mio. CHF). Der operative Cash Flow (Geldfluss aus Unternehmenstätigkeit) stieg überproportional mit 34% von 50.6 Mio. CHF auf 67.9 Mio. CHF. Das aventron Geschäftsmodell erwirtschaftet wie geplant zunehmend starke und stabile Cash Flows.

aventron hat sein Portfolio aus Wind-, Solar- und Kleinwasserkraftwerken im Geschäftsjahr 2018 um 90 MW auf 476 MW erweitert. Dazu beigetragen haben die Sacheinlage des 42 MW Windparks Puerto Real im Rahmen der Kapitalerhöhung 2018 sowie stetige externe Akquisitionstätigkeit in allen Wachstumsbereichen. Mit Blick auf die bestehende, solide Projektpipeline geht das Unternehmen davon aus, sein Ziel eines erneuerbaren Energien Portfolios von 600 MW bis 2020 zu erreichen.

Den testierten Konzernjahresabschluss wird aventron am 21. März 2019 veröffentlichen.

aventron verstärkt seine Position in der Wasserkraft in Europa

aventron bestätigt seine Wachstumsambitionen im Bereich der Wasserkraft und verkauft seine Minderheitsbeteiligung an dem französischen KMU und Familienunternehmen UNITe

Die Wasserkraft ist eine von drei erneuerbaren Ressourcen der aventron AG zur Stromgewinnung in Europa und der Ursprung des Unternehmens. Die Firma setzt ihre Entwicklungsinitiative zum weiteren Ausbau der Wasserkraft im Rahmen ihrer Diversifikationsstrategie konsequent fort. Ende 2017 verfügte das zwischen Norwegen, Frankreich, der Schweiz und Italien aufgeteilte Portfolio an Wasserkraftwerken über eine Gesamtleistung von 32 Anlagen mit 74 MW. Bis Ende 2018 steigerte aventron die kumulierte Leistung des Wasserkraftportfolios bereits auf 105 MW mit  39 Anlagen, einschliesslich Anlagen im Bau bzw. kurz vor der Bauphase. So wurde Ende 2018 in Italien am Fluss Parma ein neues 1,4-MW-Kraftwerk in Betrieb genommen. In Norwegen befinden sich eine Reihe genehmigter Bauprojekte in der Umsetzung, darunter das 9,3-MW-Projekt Kjerringnes, das bis dato grösste Wasserkraftprojekt der Gruppe. In der Schweiz wurden Ende 2018 Verträge über die Beteiligung der aventron am zukünftigen Kraftwerk Palanggenbach (2,8 MW) im Kanton Uri unterzeichnet. Bis Ende 2020 soll die aventron-Gruppe ihr Wasserkraft-Portfolio in den genannten Ländern voraussichtlich auf rund 120 MW ausbauen. Damit werden die Ressourcen Wasser, Wind und Sonne ausgewogener im Portfolio vertreten sein.

In Frankreich hat die aventron-Gruppe ihre Minderheitsbeteiligung am auf erneuerbare Energien spezialisierten französischen Familienunternehmen UNITe verkauft, um sich noch stärker auf die direkte Verwaltung von Kraftwerksanlagen im Mehrheitsbesitz zu konzentrieren. Zu diesem Zweck wurde in Frankreich ein auf die Erzeugung von Wasserkraft spezialisiertes Betriebsteam eingerichtet, das den Betrieb der Bestandsflotte intern steuert und die Entwicklung und Akquisition weiterer Kleinwasserkraftwerke unterstützt. Ziel ist es, die Leistung des Portfolios zu optimieren und gleichzeitig die internen Fähigkeiten zu stärken.