Archiv der Kategorie: News Archiv

Die Generalversammlung der aventron genehmigt die Kapitalerhöhung 2022

An der 16. Generalversammlung vom 21. April 2022 hat die Generalversammlung einer weiteren Kapitalerhöhung zugestimmt. Das bisherige Aktienkapital von CHF 48‘987‘135.00 wird um maximal 5‘217‘391 neue Namenaktien, mit einem Nennwert von einem Franken, erhöht. Die Namenaktien werden zum Ausgabebetrag von CHF 11.50 pro Aktie ausgegeben. Das Eigenkapital erhöht sich damit um maximal 60 Millionen Franken. Der Emissionsprospekt kann bei der Gesellschaft angefordert werden.

Jahresresultat und Dividende

Die aventron konnte ihren Aktionärinnen und Aktionären ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr präsentieren. Die gesamte aventron-Gruppe erarbeitete 2021 ein positives Resultat nach Steuern und nach Minderheiten von 16,9 (Vorjahr 12,7) Millionen Franken. Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie von 0,35 Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit 37,2 Millionen Franken 18% höher als im Vorjahr. Im Verhältnis zum Nettoerlös liegt die EBIT-Marge bei 30,1 (30,4) Prozent.  Die abstimmenden Aktionärinnen und Aktionäre, welche insgesamt 95.0 Prozent der Aktienstimmen vertraten, genehmigten ohne Gegenstimme den Jahresbericht sowie die Rechnung 2021. Die Generalversammlung folgte dem Antrag des Verwaltungsrates und beschloss, pro Aktie eine Dividende von 0.29 Franken (Vorjahr 0.26 Franken) auszuschütten.

Wahlen

Die bisherigen Verwaltungsräte Dr. Conrad Ammann (VR-Präsident), Priscilla Leimgruber, Martin Schaub, Michael Stalder, Beat Huber, Nicolas Wyss und Thomas Bitzi wurden für eine weitere Amtsdauer bis 2023 bestätigt.

aventron steigert Gewinn und plant eine Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung

Im Geschäftsjahr 2021 konnte sich aventron weiter erfolgreich positionieren und steigert den Gewinn auf 16,9 Mio. Franken.  Für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien schlägt aventron eine Kapitalerhöhung um maximal 60 Mio. Franken bei einem Ausgabepreis von 11.50 Franken pro Aktie zuhanden der GV vor.

Der Nettoerlös der aventron stieg im Geschäftsjahr 2021 um 16 Prozent auf 120,2 (Vorjahr 103,7) Mio. Franken. Zu diesem Wachstum haben der weitere Ausbau der Kraftwerksparks und die gestiegenen Strompreise beigetragen. Den EBIT steigerte aventron überproportional um 18 Prozent auf 37,2 Mio. (VJ 31,5 Mio.) Franken. Die besonderen Marktumstände führten zu einem Gewinn von 16,9 (VJ 12,7) Mio. Franken und damit zu einem Gewinn pro Aktie von 0.35 Franken. Das Portfolio umfasste Ende 2021 eine konsolidierte Gesamtleistung von 682 (VJ 604) Megawatt. Das Segment Windkraft liefert 49 Prozent des Umsatzes. 32 Prozent stammen vom Segment Photovoltaik und 19 Prozent vom Segment Wasserkraft. Die Erlöse sind damit ausgewogen auf die verschiedenen Energieträger verteilt.

Um 12 Prozent höherer Dividendenvorschlag

aventron möchte die Aktionäre am guten Jahresergebnis beteiligen. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung (GV) daher vor, die Dividende um 11,5 Prozent auf 0.29 Franken je Aktie (VJ 0.26 Franken) zu erhöhen. Die Generalversammlung der aventron AG findet am 21. April 2022 statt.

Im Jahr 2021 wurden Investitionen von 36,5 Millionen Franken in die Akquisition von bestehenden Kraftwerken und in den Bau von eigenen Produktionsanlagen getätigt. Die Bilanzsumme beträgt per Bilanzstichtag 862,0 (VJ 758,1) Millionen Franken. Per Ende 2021 verfügte die aventron-Gruppe über flüssige Mittel in der Höhe von 104,7 (VJ 75,8) Millionen Franken.

Kapitalerhöhung 2022 geplant

Zur Finanzierung des angestrebten Ausbaus des diversifizierten Kraftwerksportfolios beabsichtigt aventron, sich von der Generalversammlung 2022 eine weitere Kapitalerhöhung mit einem Volumen von bis zu 5,2 Millionen Aktien genehmigen zu lassen. Dies entspricht einer Erhöhung des Eigenkapitals um maximal 60 Millionen Franken. Die Namenaktien werden zu CHF 11.50 pro Aktie ausgegeben. Die neu eigeworbenen Mittel werden für den weiteren Ausbau der Kraftwerksportfolios verwendet. Als Zwischenziel möchte die Gesellschaft ein Portfolio von 750 MW bis 2023 erreichen.

aventron erwirbt Grossbatterie in Deutschland

Mit dem Erwerb einer 5 MWh Grossbatterie in Deutschland erreicht aventron einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung ihrer Speicherstrategie.

Die Speicherung von Strom aus Wind- und Solarkraftwerken über Tage oder Wochen ist eine wesentliche Ergänzung zur erneuerbaren Stromproduktion. Damit kann die Volatilität ausgeglichen und die Erzeugung und Last in Einklang gebracht werden. aventron hat zum Ziel, ihr zur Verfügung stehendes Stromspeichervolumen stetig zu erhöhen. Dabei fokussiert sich aventron im Wesentlichen auf Dammerhöhungen bei Wasserfassungen ihrer Kleinwasserkraftwerke und den Einsatz von Grossbatterien an ihren Wind- und Solarkraftwerken.

Hinsichtlich Stromspeicherung konnte im vergangenen Jahr ein erstes wichtiges Projekt mit der Dammerhöhung der Wasserfassung des Kvannvatn Kleinwasserkraftwerk in Mo I Rana, Norwegen abgeschlossen werden. Die Erhöhung des Dammes um 3 m vergrösserte das Speichervolumen umgerechnet um 1’195 MWh. Mit dem Erwerb der Grossbatterie Wölkisch tritt aventron nun auch in den Bereich der Batteriespeicher ein.

Die Wölkisch Grossbatterie hat eine Spitzenleistung von 4,.8 MW und eine Speichervolumen von 5 MWh. Die Batterie ist am Unterwerk des Windparks Wölkisch in Sachsen angeschlossen. An diesem Unterwerk speist ebenfalls das aventron Windkraftwerk Wölkisch mit 12,3 MW installierter Leistung ein. Die Batterie Wölkisch wird vorerst zur Regelleistung eingesetzt, somit als Reserve zum Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz.

aventron wird in Zukunft weitere Grossbatterien einsetzen. Es ist zu erwarten, dass vor allem leistungsstarke Freiflächen-Solarkraftwerke in Spanien und Italien mit eigenen Batteriespeichern ausgerüstet werden. Damit wird möglich, die während dem Tag überschüssig produzierte Energie um einige Stunden in den Abend zu verschieben.

aventron erwirtschaftet eine Gesamtleistung von CHF 121,7 Millionen Franken und erweitert das Portfolio auf 682 Megawatt (MW)

aventron hat im Geschäftsjahr 2021 bei der Stromproduktion erneut die Marke von 1 Milliarde Kilowattstunden übersprungen und dabei eine Gesamtleistung von 121,7 Millionen Franken erwirtschaftet.

aventron hat die Produktion im Geschäftsjahr 2021 auf 1’135 (Vorjahr 1’045) Gigawattstunden (GWh) gesteigert. Das entspricht einem Plus von 7,7 %. Es ist nach 2020 das zweite Mal, dass aventron bei der Stromproduktion die Marke von 1 Milliarde Kilowattstunden überspringt. Die guten Erträge aus den Kraftwerken in sechs europäischen Ländern führten nach nicht revidierten Berechnungen zu einer Gesamtleistung von 121,7 (107) Mio. Franken.

Zu diesem Umsatzwachstum haben neben den Akquisitionen und Inbetriebnahmen von Bauprojekten im Wind- und Wasserbereich vor allem rekordhohe Strompreise beigetragen. Dies führte insbesondere in Norwegen, aber auch in Spanien, Italien und Deutschland zu einem Anstieg der Erlöse. Der EBIT erreichte 37,2 (31,5) Mio. Franken bei einer EBIT-Marge von 31 (30) Prozent.

aventron hat ihr Portfolio aus Wind-, Solar- und Kleinwasserkraftwerken im Geschäftsjahr 2021 um 78 MW auf 682 MW erweitert. Damit hat aventron das von ihr angepeilte Ziel erreicht. Prägend für das Wachstum war in Norwegen die Fusion der aventron Norway AS mit der Nordic Hydro Holding. Dadurch wird die aventron Norway AS zur drittgrössten Betreiberin von Kleinwasserkraftwerken in Norwegen. Die Übernahme des eben fertiggestellten Windparks Hellberge V (7,0 MW) in Deutschland und Gismarvik (12,6 MW) in Norwegen runden das Windportfolio von heute 300 MW ideal ab. In der Schweiz startete die neue Baustelle für ein Kleinwasserkraftwerk an der Veveyse in der Romandie. Zudem wurden mehrere Photovoltaikanlagen realisiert.

Den testierten Konzernjahresabschluss wird aventron am 30. März 2021 veröffentlichen.

aventron und Aberdeen Standard Investments einen ihre Kräfte im Bereich Kleinwasserkraft Norwegen

aventron AG („aventron“) und Aberdeen Standard Investments („ASI“) haben sich geeinigt ihre norwegischen Kleinwasserkraftwerksaktivitäten zu fusionieren. Es entsteht dadurch Norwegens drittgrösster Kleinwasserkraftbetreiber mit einer jährlichen Produktion von rund 460 GWh.

Das gemeinsame Portfolio von aventron und ASI wird sich auf die Entwicklung, den Bau, die Produktion und den Vertrieb von erneuerbarer Energie durch Wasserkraft und Windkraft in Norwegen konzentrieren. Das kombinierte Portfolio umfasst 41 Kleinwasserkraftwerke (einschliesslich einer Anlage im Bau) sowie einen in Betrieb befindlichen Windpark und einen weiteren Windpark im Bau. Es wird erwartet, dass die kombinierte jährliche Produktionskapazität ca. 460 GWh erreichen wird, sobald alle Projekte vollständig in Betrieb sind. 

Der Wasserkraftsektor in Norwegen ist einer der am weitesten entwickelten der Welt und verfügt über ein erhebliches Entwicklungs- und Konsolidierungspotenzial. Da die Anlagen von aventron hauptsächlich in Südnorwegen und das Portfolio von ASI hauptsächlich im Norden des Landes angesiedelt sind, ergänzen sich die beiden Portfolios hervorragend. Der Zusammenschluss bietet geografische Vielfalt, betriebliches Synergiepotenzial und eine weitere Minderung der Risiken durch die Verbesserung der langfristigen Wettbewerbsposition des gemeinsamen Unternehmens.

Der Zusammenschluss wurde durch eine Sacheinlage erreicht, wobei aventron Mehrheitsaktionär des gemeinsamen Unternehmens aventron Norway AS bleibt. ASI wird über seinen ersten Infrastrukturfonds, SL Capital Infrastructure I LP, eine wesentliche Minderheitsposition halten. Das fusionierte Unternehmen wird von einer Aktionärsgruppe profitieren, die erfahrene Partner mit fundierten Kenntnissen im Bereich der erneuerbaren Infrastruktur zusammenbringt. Die Anteilseigner sind sich einig in ihrem Bestreben, weiteres, nachhaltiges Wachstum für das Unternehmen voranzutreiben und sich dabei weiterhin auf den höchsten Standard in Bezug auf Sicherheit, Umweltschutz und Betriebszuverlässigkeit zu konzentrieren.