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Zeichnungsfrist der Kapitalerhöhung der aventron AG über maximal CHF 65 Mio. (Eigenkapital) angelaufen

Zusagen über CHF 54 Mio. liegen bereits einen Monat vor Ablauf der Zeichnungsfrist vor. Ausgabepreis von CHF 10.50 pro Aktie. Ziel eines 600 MW Portfolios durch Akquisition und Projektabschlüsse bereits sehr nahe.  

Die Generalversammlung vom 16. April hat der Durchführung einer weiteren Kapitalerhöhung zugestimmt. Insgesamt werden 6.2 Mio. Namenaktien zur Zeichnung angeboten. Die Zeichnungsfrist läuft bis spätestens dem 29. Mai 2020. Es sind der Gesellschaft innerhalb der ersten Tage der Zeichnungsperiode bereits Zusagen über CHF 54 Mio. übermittelt worden, davon CHF 40 Mio. als firm commitments. Diese Zusagen stammen sowohl von neuen Investoren als auch von den bestehenden Aktionären.

Die mit der Kapitalerhöhung eingeworbenen Eigenmittel dienen der Rückführung bestehender Brückenfinanzierungen, vor allem aber dem weiteren Ausbau des diversifizierten Portfolios durch gezielte Investitionen in erneuerbare Energien Kraftwerke. Die bestehende Transaktionspipeline mit Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftwerksprojekten ist sehr gut ausgestattet. Einige Projekte stehen kurz vor dem Abschluss, so dass das Ziel eines Gesamtportfolios von 600 MW bis Ende 2020 aus heutiger Sicht gut erreicht wird. Bis 2023 sind als nächstes Ziel 750 MW gesetzt.

Erst kürzlich hat aventron die Übernahme der AGERE AG erfolgreich abgeschlossen. Die Gesellschaft besitzt und betreibt ein Photovoltaik-Portfolio im Kanton Tessin mit einer Gesamtleistung von rund 10 MW. Dabei handelt es sich um Bestandsanlagen mit festen Einspeisevergütungen. Darüber hinaus befindet sich die aventron aktuell in fortgeschrittenen Verhandlungen für zwei Windparktransaktionen mit einer Gesamtleistung von 20 MW in Norwegen und Frankreich.

Im Zuge der laufenden Kapitalerhöhung wird das bisherige Aktienkapital von CHF 43’728’575.00 um bis zu 6’200’000 neue Namenaktien, mit einem Nennwert von je einem Franken, erhöht. Die neuen Namenaktien sind bereits für das Geschäftsjahr 2020 voll dividendenberechtigt. Das Eigenkapital erhöht sich mit der Kapitalerhöhung um bis zu CHF 65.1 Mio. Der Emissionsprospekt und Zeichnungsscheine können bei der aventron unter info@aventron.com angefordert werden. Das erste Quartal 2020 liegt bei Umsatz und EBIT über den kalkulierten Budgets. So erwirtschaftete aventron einen Nettoerlös von CHF 28.9 Mio. und einen EBIT von CHF 11.3 Mio. Insbesondere die Windkraftanlagen und Kleinwasserkraftwerke haben in den Monaten Januar bis März in ganz Europa aufgrund der vorherrschenden Witterungsbedingungen gut produzieren können.

Die Generalversammlung der aventron genehmigt die Kapitalerhöhung 2020

Die Generalversammlung der aventron AG genehmigt die Kapitalerhöhung über maximal 65 Mio. CHF (Eigenkapital). Bedingt durch die COVID-19 Situation erfolgten die Abstimmungen ausschliesslich in schriftlicher Form.

An der 14. Generalversammlung vom 16. April hat die Generalversammlung einer weiteren Kapitalerhöhung zugestimmt. Das bisherige Aktienkapital von CHF 43‘728‘575.00 wird um maximal 6’200‘000 neue Namenaktien, mit einem Nennwert von einem Franken, erhöht. Die Namenaktien werden zum Ausgabebetrag von CHF 10.50 pro Aktie ausgegeben. Das Eigenkapital erhöht sich damit um maximal 65.1 Millionen Franken. Der Emissionsprospekt kann bei der Gesellschaft angefordert werden.

Jahresresultat und Dividende

Die aventron konnte ihren Aktionärinnen und Aktionären ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr präsentieren. Die gesamte aventron-Gruppe erarbeitete 2019 ein positives Resultat nach Steuern und nach Minderheiten von 13.0 (Vorjahr 10.2) Millionen Franken. Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie von 0.30 Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit 32.4 Millionen Franken 15 % höher als im Vorjahr. Im Verhältnis zum Nettoerlös liegt die EBIT-Marge bei 31.6 (30.7) Prozent.  Die schriftlich abstimmenden Aktionärinnen und Aktionäre, welche insgesamt 92.5 Prozent der Aktienstimmen vertraten, genehmigten ohne Gegenstimme den Jahresbericht sowie die Rechnung 2019. Die Generalversammlung folgte dem Antrag des Verwaltungsrates und beschloss, pro Aktie eine Dividende von 0.26 Franken (Vorjahr 0.25 Franken) auszuschütten.

Wahlen Die bisherigen Verwaltungsräte Dr. Conrad Ammann (VR-Präsident), Priscilla Leimgruber, Martin Schaub, Michael Stalder, Beat Huber, Nicolas Wyss und Daniel von Moltke wurden für eine weitere Amtsdauer bis 2021 bestätigt.

aventron erhöht Gewinn pro Aktie und plant eine Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2019 mit einer Umsatzsteigerung um 12% konnte der Gewinn pro Aktie überproportional auf 0.30 Franken pro Aktie erhöht werden. aventron schlägt eine Kapitalerhöhung um maximal 65 Mio. Franken bei einem Ausgabepreis von 10.50 Franken pro Aktie zuhanden der GV vor.   

Der Nettoerlös der aventron stieg im Geschäftsjahr 2019 um 12% auf 102.5 (Vorjahr 91.8) Mio. Franken. Zu diesem Wachstum haben vor allem der erstmalig ganzjährige Beitrag von Windkraftanlagen aus Akquisitionen und Sacheinlagen aus dem Jahr 2018 in Deutschland und Spanien sowie der weitere Ausbau des Photovoltaiksegments in der Schweiz beigetragen. Den EBIT steigerte aventron überproportional um 15 Prozent auf 32.4 Mio. (VJ 28.2 Mio.) Franken. Die Realisierung von Entwicklungsaktivitäten, betriebliche Verbesserungen sowie eine gut diversifizierte Produktion über alle Energieträger führten zu einem Gewinn von 13.0 (Vorjahr 10.2) Mio. Franken. Der Gewinn pro Aktie stieg im Geschäftsjahr 2019 auf 0.30 Franken pro Aktie. Damit unterstreicht aventron einmal mehr die Ertragskraft seines Geschäftsmodells. Auch unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit durchgeführten Kapitalerhöhungen ist es dem Unternehmen gelungen, den Gewinn pro Aktie trotz Verwässerungseffekten absolut zu steigern. Das Portfolio umfasste Ende 2019 eine konsolidierte Gesamtleistung von 545 (VJ 486) Megawatt. Das Segment Windkraft liefert 57% des Nettoerlöses. 28% stammen vom Segment Photovoltaik und 15% vom Segment Wasserkraft.

Um 4% höherer Dividendenvorschlag

aventron möchte die Aktionäre am guten Jahresergebnis beteiligen. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung (GV) daher vor, die Dividende um 4% auf 0.26 Franken je Aktie (VJ 0.25 Franken) zu erhöhen. Die Generalversammlung der aventron AG findet am 16. April 2020 statt.

Im Jahr 2019 wurden Investitionen von 46.2 Millionen Franken in die Akquisition von bestehenden Kraftwerken und in den Bau von eigenen Produktionsanlagen getätigt. Die Bilanzsumme beträgt per Bilanzstichtag 743.8 (VJ 748.8) Millionen Franken. Per Ende 2019 verfügte die aventron-Gruppe über flüssige Mittel in der Höhe von 69.1 (VJ 66.8) Millionen Franken. Positiv entwickelte sich dank Optimierungen der Finanzierungsstruktur auch der Schuldendienst.

Kapitalerhöhung 2020 geplant

Zur Finanzierung des angestrebten Ausbaus des diversifizierten Kraftwerksportfolios beabsichtigt aventron, sich von der Generalversammlung 2020 eine weitere Kapitalerhöhung mit einem Volumen von bis zu 6.2 Millionen Aktien genehmigen zu lassen. Dies entspricht einer Erhöhung des Eigenkapitals um maximal 65 Millionen Franken. Die Namenaktien werden zu CHF 10.50 pro Aktie ausgegeben. Die neu eingeworbenen Mittel werden für den weiteren Ausbau der Kraftwerksportfolios verwendet. Als Zwischenziel möchte die Gesellschaft ein Portfolio von 750 MW bis 2023 erreichen

aventron produziert über 900 GWh und erwirtschaftet eine Gesamtleistung von rund CHF 105 Millionen Franken, Wechsel zu OTC-X der BEKB

aventron hat im Geschäftsjahr 2019 erstmals die 100 Millionen-Marke im Nettoerlös überschritten und erzielte ein um 15 Prozent höheres EBIT-Ergebnis von 32 Mio. Franken.  

aventron hat den Umsatz sowie die Produktion im Geschäftsjahr 2019 wiederum signifikant gesteigert. Die guten Erträge aus den Kraftwerken in sechs europäischen Ländern führten nach nicht revidierten Berechnungen zu einer Gesamtleistung von rund 105.2 (Vorjahr: 94.2) Mio. Franken, ein Plus von 12 Prozent. Den EBIT steigerte aventron überproportional um 15 Prozent auf 32.4 (28.2) Mio. Franken. Das entspricht einer EBIT-Marge von 30.8 Prozent.

aventron hat sein Portfolio aus Wind-, Solar- und Kleinwasserkraftwerken im Geschäftsjahr 2019 um 69 MW auf 545 MW erweitert. Dazu beigetragen hat vor allem das sich im Bau befindliche Solarkraftwerk Bargas (Spanien) mit rund 50 MW, welches als eines der ersten seiner Art einen wirtschaftlichen Betrieb ohne Subventionen erlaubt, sowie stetige weitere Akquisitionstätigkeit in allen Wachstumsbereichen.

Zum weiteren Ausblick sagt CEO Antoine Millioud: „Mit Blick auf die bestehende, solide Projektpipeline geht aventron davon aus, sein Zwischenziel eines erneuerbaren Energien Produktions-Portfolios von 600 MW bis Ende 2020 zu erreichen. Bis 2023 haben wir uns als nächstes Ziel 750 MW gesetzt. Dabei setzen wir verstärkt auf nicht oder nur geringfügig über Einspeisevergütungen subventionierte Projekte. So wird aventron unabhängiger von gesetzlichen Regulierungen und erreicht tiefere Gestehungskosten.“ Den testierten Konzernjahresabschluss wird aventron am 25. März 2020 veröffentlichen. Per 14. Februar 2020 hat aventron die Dekotierung von der BX Swiss vollzogen. Neu wird der Titel an der OTC-X der BEKB gehandelt.

Wechsel von der BX Swiss zum ausserbörslichen Handel bei der Berner Kantonalbank

Der Verwaltungsrat der aventron AG hat entschieden, die Kotierung an der BX Swiss aufzugeben und den Handel der Aktien der Gesellschaft künftig ausserbörslich über die Plattform der Berner Kantonalbank (www.otc-x.ch) zu gewährleisten. Letzter Handelstag an der BX Swiss ist der 14. Februar 2020.

Der Verwaltungsrat von aventron AG (aventron) hat sich aus mehreren Gründen für eine Um-kotierung entschieden:

  • An den Kapitalerhöhungen der letzten Jahre haben sich vor allem institutionelle Investoren beteiligt. Im Aktionariat der aventron AG zählen deshalb neben den Energieversorgern Primeo Energie, Energie Wasser Bern und Stadtwerk Winterthur Infrastruktur-Investoren wie UBS Clean Energy Infrastructure und Reichmuth Infrastruktur Schweiz zu den grössten Aktionären.
  • Die aventron will weiterwachsen, von heute rund 540 Megawatt auf 750 Megawatt bis Ende 2023. Um den Kapitalbedarf für diesen Ausbau zu sichern, ist die Gesellschaft auch in Zukunft vorab auf das Interesse von externen Finanzinvestoren angewiesen.
  • Für institutionelle Anleger, die eine Investition im Infrastrukturbereich suchen, ist das Listing der Titel an einer Börse keine Notwendigkeit – im Gegenteil: Die kurzfristige Volatilität des Aktienmarktes kontrastiert mit der typischerweise langfristigen Infrastrukturinvestition, welche zumeist abgekoppelt vom generellen Marktgeschehen stattfindet.
  • Das Handelsvolumen an der BX Swiss war sehr gering aufgrund des mehrheitlich langfristig investierten Aktionariats. Nur gut 5% der Aktien werden von Kleinaktionären gehalten.

Die BX Swiss hat dem Gesuch von aventron AG, den Handel an der BX Swiss bis am 14. Februar 2020 aufrecht zu erhalten und auf diesen Zeitpunkt die Aktien zu dekotieren, unter gewissen Auflagen stattgeben.

Aktionäre, die ihre Aktien wegen der Umkotierung verkaufen wollen, können dies bis zu diesem Zeitpunkt regulär über die Berner Börse BX Swiss abwickeln. Nach der Dekotierung wird den Privatanlegern mit dem OTC-Handel eine vergleichbare Liquiditätsplattform geboten. Durch das professionelle Market Making der Berner Kantonalbank ist auch im ausserbörslichen Handel eine Mindestliquidität sichergestellt.

Der Verwaltungsrat wird weiterhin regelmässig über den Geschäftsgang berichten.